Einblick in das Semesterprojekt „Verhandlungsräume“

Zunächst sammeln die Studenten Archetypen von Räumen, in denen im Allgemeinen oder im Speziellen Verhandlungen geführt werden. Das können Skizzen und Schilderungen persönlicher Habitate oder Beobachtungen institutioneller Rahmen sein: Wohnküche oder Bundesgericht. Dann wird überlegt: an welchen Orten werden sonst Verhandlungen durchgeführt und welche besonderen bis alltäglichen Raumarchitekturen und Kommunikationsszenarien kennen wir: Telefonzelle, Beichtstuhl, Fahrgastzelle, Auto, Cockpit… usw. Wie beeinflusst deren Raumangebot und Gestaltung die Gesprächsinteraktion? Werden bestimmte Gesten bedingt oder beschränkt? Wirken die umgebenden Atmosphären auf die Gesprächsituation? Die moderne Architektur des Sanaa-Gebäudes mit viel spiegelndem Glas, großen Fensterauschnitten und Raum-im-Raum Situationen werden für erste Versuchsaufbauten genutzt.

 

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